Neuer Juso-Vorstand startet motiviert ins Kommunalwahljahr

 
Foto: Jusos UB Hildesheim

Foto: Der Vorstand des Juso Unterbezirks Hildesheim in 2016/17 (v.l.): Johanna Schmidt, Martin Wincek, Bastian Bonhagen, Antonia Hillberg, Vorsitzender Oliver von Ganski, Niklas Brockmann, Sarah Rudolph, Felix von der Lieth, Daniela Rump

 

Auf der jährlichen Konferenz der Jusos im Landkreis Hildesheim wählten die Mitglieder einen neuen motivierten Vorstand, dessen Hauptaufgabe die Ansprache junger Menschen zur Kommunalwahl am 11. September 2016 sein wird. Zur Vorbereitung hatten die Jusos als Gäste den SPD-Landratskandidaten Olaf Levonen und den Juso-Bezirksvorsitzenden Philip Le Butt eingeladen. Außerdem konnten zwei neue SPD-Mitglieder begrüßt werden!

 

Zur Unterbezirkskonferenz am 19. März im Torhaussaal in Hildesheim fanden sich 18 Juso-Mitglieder, zwei SPD-Neumitglieder sowie mehrere Gäste ein. Die Gäste waren Olaf Levonen, Philip Le Butt, der stellv. SPD-Unterbezirksvorsitzende Sven Wieduwilt sowie der Hildesheimer Landtagsabgeordnete Bernd Lynack. Außerdem nahmen der Landesvorsitzende der Jusos Niedersachsen, Leonard Kuntscher, seine Stellvertreterin Johanna Schmidt und der Bundeskoordinator der Juso Schüler*innen und Azubis, Oliver von Ganski an der Konferenz teil. Alle drei Jusos stammen aus dem Landkreis Hildesheim.

Unter dem Motto „Die Welt verändern, vor Ort beginnen“ setzten sich die Jusos das Ziel, mit der Konferenz die Weichen für die Kommunalwahl zu stellen. Politik für junge Menschen vor Ort sollten sowohl durch inhaltliche Ziele als auch durch passende Kandidat*innen vorbereitet werden. Dazu passte das Gespräch der Jusos mit dem Landratskandidaten Olaf Levonen. Zuvor hatten die Jusos ihm ein neues Jugendwahlprogramm mit politischen Zielen von jungen Menschen für junge Menschen im Landkreis Hildesheim zugesandt. In seinem Grußwort und der anschließenden Diskussion stellte Olaf Levonen klar, welche Ziele er als Landrat umsetzen kann und welche über die SPD im Kreistag eingebracht werden müssten. Olaf Levonen erklärte, dass eines seiner Schwerpunkte nach der Landratswahl die Mobilität sein wird. In seinen Ausführungen ging er dabei darauf ein, dass gerade in einem ländlichen Kreis wie Hildesheim auch für junge Menschen Mobilität eines der wichtigsten Themen darstellt. Mobil zu sein ist eine Voraussetzung dafür, dass junge Menschen sich im Landkreis bewegen können und auch dauerhaft hier leben wollen.

Bernd Lynack bedankte sich in seinem Grußwort bei den Jusos für die bisherige Zusammenarbeit. Er wiederholte in diesem Kreis sein Angebot von der Vorstandssitzung am 17. März 2016, für zukünftige Gespräche mit den Jusos zur Verfügung zu stehen. Auch wies Bernd Lynack darauf hin, dass die Jusos einen großen Anteil am Gewinn des SPD-Direktmandats bei der Landtagswahl in Hildesheim 2013 haben. So konnten die Jusos durch Aktionen wie „Fahrradsattel gegen Studiengebühren“ oder eine gemeinsame Kneipentour mit Bernd Lynack vielen jungen Menschen die jugendpolitischen Ziele der SPD mitteilen. Genauso könnten die Jusos dabei helfen, dass Olaf Levonen am 11. September 2016 Landrat wird. Genauso dankbar zeigte sich Bernd Lynack über die Initiative zur Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen auf 16 Jahre. Die Initiative ging von einem Bündnis aus, dem auch die Jusos Niedersachsen angehörten.

Welche politischen Projekte die Jusos Niedersachsen sonst bearbeiten, berichtete Leonard Kuntscher. So wies er unter anderem auf die Anträge der Jusos für den bevorstehenden SPD Landesparteitag am 09. April 2016 in Braunschweig hin. Zu den Antragsthemen gehören beispielsweise eine Ablehnung von Fracking oder ein landesweites Auszubildendenticket für den ÖPNV. Die nächste Landeskonferenz der Jusos Niedersachsen soll nach den Sommerferien stattfinden.

Vor der Wahl des neuen Vorstands galt es, einen Blick auf die Juso-Arbeit des vergangenen Jahres zu werfen. So berichteten der Vorsitzende Martin Wincek und sein Vorstandsteam, welche Projekte 2015 realisiert wurden. Der Vorstand hatte in 2015 mehrere Ziele. So sollten neue junge Menschen für die Mitarbeit bei den Jusos und der SPD gewonnen werden. Die Mitglieder sollten durch Seminare auf die politische Arbeit und Mitwirkung in kommunalen Gremien vorbereitet werden. Mit einem eigenen und neuen Juso-Jugendwahlprogramm wollten die Jusos sich inhaltlich für die Kommunalwahl aufstellen. Durch diese Arbeit sollten mehr Jusos als 2011 dazu animiert werden, für ein kommunales Mandat zu kandidieren und sich mit jugendpolitischen Inhalten in der SPD einzubringen. Außerdem wollten die Jusos Spaß und politische Bildung miteinander verbinden – etwa durch eine gemeinsame Jugendfahrt nach Berlin. Ebenso ging es darum, neue Kontakte zu anderen Jugendorganisationen aufzubauen. Durch Öffentlichkeitsarbeit auf der SPD Homepage und auf Facebook sollte über die Aktionen der Jusos informiert werden. Der ausführliche Bericht zu den Aktivitäten der Jusos von 2014-2016 kann unter diesem Artikel heruntergeladen werden.

Nach dem Rechenschaftsbericht konnte Martin Wincek feststellen, dass die Jusos diese Ziele erreichen konnten. Das zeige sich an den vielen neuen Kandidaturen für den Juso-Vorstand und in anderen Bereichen. So kandidierten viele Jusos erfolgreich für den SPD Unterbezirksvorstand. Auch kandidieren aktive Jusos bei der Kommunalwahl auf aussichtsreichen oder sogar Spitzenplätzen für die SPD. Dadurch stehen sehr viel mehr junge Menschen als in 2011 auf den SPD-Listen. Laut Martin Wincek ist diese Entwicklung ein Beleg dafür, dass es Jusos und SPD gemeinsam geschafft haben, junge Menschen für Politik und Demokratie zu begeistern. Damit sei ein gutes Fundament für die Arbeit des neuen Vorstands gelegt, für den auch viele alte Vorstandsmitglieder wieder kandidierten. Martin Wincek sei sich sicher, dass auch der neue Vorstand mit viel Spaß und Motivation an der politischen Gestaltung der Welt mitwirken werde.

Für die Arbeit der Jusos in 2016/17 beschlossen die Jusos ein Programm, welches neben der Kommunalwahl viele weitere Projekte und Aktionen beinhaltet. Das Jugendwahlprogramm soll weiterhin in die Erarbeitung des SPD-Programms im Landkreis eingebracht werden. Für die Jusos ist sehr wichtig, dass die Ziele junger Menschen ernst genommen und umgesetzt werden. Inhaltlich stehen die Jusos zu klaren Bekenntnissen für eine Politik der Solidarität. Im Sinne des Mottos „Die Welt verändern, vor Ort beginnen“  sollen die Lebensvorstellungen junger Menschen auch durch die Kommunalpolitik im Landkreis Hildesheim widergespiegelt werden.

Die Jusos wollen junge Menschen direkt ansprechen und darlegen, warum die SPD und ihre Kandidat*innen die beste Wahl für sie darstellt. Darüber hinaus soll über Ziele der AfD aufgeklärt werden, da diese im Kern aus Menschenhass bestehen und sich gegen junge Menschen richten. Die Juso- und SPD-Kandidat*innen für die Kommunalwahl sollen durch gemeinsame Unternehmungen unterstützt werden. In 2016 wird die in 2015 begonnene Reihe Jungwähler*innenabende fortgesetzt. Dazu wurden bereits die SPD Gemeindeverbandsvorsitzenden angeschrieben, damit sie gemeinsam mit den Jusos jungen Menschen die Grundlagen von Kommunalpolitik und die Ziele der SPD erklären. Weiterhin sind Diskussionsveranstaltungen und Aktionen zu bestimmten Anlässen geplant. Doch auch Geselliges wie Film-/Spielabende oder eine Fahrt zu Extra 3 sollen zu den Aktivitäten gehören. Das neue Arbeitsprogramm wurde von den motivierten Kandidat*innen für den neuen Juso-Vorstand vorgestellt.

Vor den Wahlen zum neuen Vorstand erklärte Martin Wincek, dieses Jahr nur noch als Stellv. Vorsitzender zu kandidieren. Gründe dafür seien sein Berufsbeginn in 2016 sowie seine Kandidaturen für den Kreistag, Stadtrat und Ortsrat in Bad Salzdetfurth. Damit die Juso-Arbeit weiterhin so erfolgreich fortgeführt werden könne, sei es wichtig, die Aufgaben gut zu verteilen. Deshalb äußerte Martin Wincek seine Freude darüber, dass mit Oliver von Ganski (18, Sarstedt) jemand als Nachfolger zur Verfügung stehe, der in den vergangenen Jahren immer aktiv im Juso Unterbezirksvorstand mitgearbeitet habe und der Aufgabe durch verschiedene Erfahrungen gewachsen sei. Als Dank für Martin Winceks Arbeit als Juso-Vorsitzender überreichte ihm Oliver von Ganski den Thriller Bunker Diary von Kevin Brooks. Lese- und Thrillerfreund Martin Wincek nahm das Geschenk gerührt entgegen.

Bei der Wahl zum Vorsitzenden erhielt Oliver von Ganski 100 % der Stimmen. Er bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung. Auf die künftige Zusammenarbeit mit dem kandidierenden Vorstand freue er sich sehr. Im Vorstandsteam stehen ihm in 2016/17 insgesamt acht Stellvertretende Vorsitzende zur Seite. Von den bisherigen Vorstandsmitgliedern wurden Bastian  Bonhagen (24, Söhlde), Niklas Brockmann (17, Gronau), Johanna Schmidt (25, Hildesheim) und Martin Wincek (27, Bad Salzdetfurth) einstimmig zu Stellv. Vorsitzenden gewählt. Neu im Vorstandsteam sind Antonia Hillberg (18, Hildesheim), Felix von der Lieth (25, Hildesheim), Sarah Rudolph (21, Hildesheim) und Daniela Rump (20, Nordstemmen). Neben den Vorstandsmitgliedern wurden außerdem die Delegationen des Juso Unterbezirks Hildesheim für die Juso Bezirks- und Landeskonferenz gewählt. Künftig ist der Juso Unterbezirk Hildesheim durch Antonia Hillberg im Juso Bezirksbeirat, durch Daniela Rump im Juso Landessausschuss und Martin Wincek im SPD Unterbezirksvorstand vertreten.

Nach den Wahlen wurde der politische Antrag „Finanzielle Benachteiligung von alleinerziehenden Elternteilen beenden“ von Oliver von Ganski eingebracht. Die Jusos beschlossen mit diesem Antrag, eine Gerechtigkeitslücke im Unterhaltsrecht zu schließen. Der Antrag wird innerhalb des Juso-Verbands und in der SPD weitergeleitet, damit er als politisches Ziel gesetzt und realisiert werden kann.

Nach der erfolgreichen Konferenz sprach der neu gewählte Vorsitzende Oliver von Ganski allen Gewählten einen herzlichen Glückwunsch aus. Die Juso-Mitglieder fuhren jedoch noch nicht nach Hause, sondern verbrachten gemeinsam einen schönen Abend im Wild Geese.

Verfügbare Downloads Format Größe
Bericht der Aktivitäten des Juso UB Hildesheim 2014-2016 PDF 6,15 MB
 
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